
Am 14. September 2024 kann ich endlich mit einem sogenannten “Visto de Acompanhante” – einem Begleitervisum – in Mosambik einreisen. Angehängt an das Arbeitsvisum von Hans darf ich nun grundsätzlich dauerhaft hier bleiben, allerdings ohne Arbeitserlaubnis. Hans Arbeitsvisum ist auf 1 Jahr ausgestellt, mit Verlängerungsmöglichkeit.
Aber auch dieses Visum hatte die Mosambikanische Botschaft in Berlin nur für die Einreise und auf 30 Tage ausgestellt. Ich musste es bei der „Migração“, der Fremdenbehörde in Beira, auf die Dauer von Hans Arbeitsvisum verlängern lassen. Nun habe ich mal bis Anfang Juni 2025 Ruhe.
Diese Visumprozesse sind mühsam und kosten viel Nerven. Bei der letzten Ausreise aus Mosambik im August habe ich meinen Pass, der zur Verlängerung des damaligen Touristenvisums bei der Behörde war, 48 Stunden vor dem Abflug erhalten. Eine Zitterpartie!
Insgesamt hat es von März bis September gedauert, bis Hans und ich ordentliche langfristige Aufenthaltstitel bekommen haben.
Nun zurück zur diesmaligen Anreise nach Beira.
Ich stehe am Donnerstagabend, 12. September vorm Boarding Schalter der Ethiopian Airlines in Wien als es heißt, die Maschine ist in Brüssel noch nicht gestartet und kommt wegen technischer Gebrechen später. Um Mitternacht erfahren wir, dass die Maschine komplett ausfällt, weil sie nicht repariert werden konnte. Wir sollen erst am nächsten Tag um 18:50 Uhr fliegen.
Ich bekomme im Terminal 1 einen Hotelvoucher für das NH-Hotel, weil ich schnell genug reagiert habe; um 0:45 Uhr bin ich im Bett und kann mich gut ausschlafen.
Einen ganzen Tag kann ich nun in Wien verbringen. Da zwei gute Bekannte hintereinander spontan Zeit für ein Treffen haben, kann ich die Zeit gut nutzen und genießen.
In der Zwischenzeit hat sich das Wetter dramatisch verschlechtert. Am Nachmittag mussten schon viele Flüge wegen dem Schlechtwetter (heftige Böen und Starkregen) abgesagt werden.
Mein Flug verschiebt sich. Erst 2 Stunden, dann noch einmal eine Stunde und schlussendlich starten wir um kurz vor Mitternacht. Ich bin sehr erleichtert.
Ich persönlich kann nur sagen, Ende gut, alles gut! Aus den Medien erfahre ich später, dass es in Österreich und hier speziell in Niederösterreich zwei Tage nach meinem Abflug so heftige Regenfälle und Überschwemmungen gegeben hat, dass der Zugverkehr von Salzburg nach Wien für einige Tage ersatzlos gestrichen werden musste. Auch die Autobahn von Linz nach Wien war nicht passierbar. Ich hätte nicht gewusst, wie ich von Salzburg nach Wien gekommen wäre.

Hinterlasse einen Kommentar