Besuch in Beira

Die Wiedersehensfreude ist groß, als ich am 2. Mai für knappe 3 Wochen nach Mosambik auf Besuch komme. Ich reise dieses erste Mal mit einem normalen Touristenvisum für max. 30 Tage ein, da ich noch kein längerfristiges Visum bekommen kann. Der Visumprozess ist in Mosambik leider sehr langwierig und kompliziert. Um es positiv zu sehen, ich habe die Augen offen und schaue, was es hier zu kaufen gibt und was ich noch von Salzburg mitbringen kann.

Hans holt mich am Flughafen ab, nach einer erfrischenden Dusche machen wir noch schnell vor Sonnenuntergang einen Strandspaziergang. Die Sonne geht jetzt im Herbst um kurz nach 17 Uhr unter, Sonnenaufgang ist um 6 Uhr. Diese kurzen Tage sind eine große Umstellung gegenüber den langen, hellen Sommerabenden in Österreich!

Wir sind sehr froh, dass Hans bald nach seiner Ankunft, eine schöne Wohnung in einem bewachten Compound gefunden hat. Großes Danke an seine Kollegin und unsere jetzige Nachbarin Rosa, die Hans informiert hat, dass neben ihnen eine Wohnung frei wird!

Unsere Wohnung ist im 1. Stock, nur 5 Minuten zu Fuß vom Strand entfernt. Die kleine Siedlung ist eine Oase der Ruhe, schön gepflegt und mit einem Pool, der kaum genützt wird.

In die Altstadt fahre ich mit der Txopela (Tuk Tuk) ca. 15 – 20 Minuten. Hans fährt mit dem Auto ca. 30 Minuten in die Arbeit nach Beira. Wenn er ein Mal die Woche nach Dondo fährt, wo Young Africa den landwirtschaftlichen Betrieb hat, dann ist er ca. 1 1/2 Stunden unterwegs, das letzt Stück über eine richtige dirt road.

Zu Beginn meines Aufenthalts sind zwei Dinge ganz wichtig: bei der Einwanderungsbehörde vorstellig werden und eine neue Telefonwertkarte besorgen. Die Kollegen vom Büro von horizont3000 stehen uns dankenswerter Weise mit Rat und Tat zur Seite.

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